Amnesty International Neuwied
Besuch im Bertha-von-Suttner-Gymnasium Andernach

Pressemitteilung

Andernach/Neuwied Da sage doch noch einer, junge Menschen seien unpolitisch. Zumindest für die Schülerinnen und Schüler des Stammkurses der Jahrgangsstufe 11 des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Andernach trifft diese Einschätzung nicht zu.

Zusammen mit ihrem Stammkursleiter Christian Große Rüschkamp hatten sie die Vertreterinnen und den Vertreter der Amnesty-Gruppe Neuwied, Theresia Knieke, Beate Junglas-Krischer, Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch, zu ihrem Weihnachts-Schulfest am letzten Schultag eingeladen. Bei einem gemeinsamen Infotisch konnten sich die AI-Aktivisten davon überzeugen, wie intensiv und fundiert die jungen Menschen zum Thema Menschenrechte mit ihrem Lehrer in Arbeitsgruppen gearbeitet hatten. Mit großem Engagement trugen sie viele Facetten der Menschenrechtsarbeit zusammen und stellten hierbei politische Forderungen. So standen die Themen Menschenrechte in Zeiten des Internationalen Terrorismus, die Todesstrafe, Überwachung, Familienzuzug von syrischen Flüchtlingen, Menschenrechtsverletzungen durch IS und die Situation der Meinungs- und Pressefreiheit in der Türkei auf der Tagesordnung.

Die Amnesty-Mitglieder sammelten Unterschriften unter eine Petition an den Bundesinnenminister, in der ein Abschiebestopp nach Afghanistan gefordert wird. Ferner erhob Amnesty in einem Brief an den türkischen Justizminister die Forderung, die Anklage gegen gewaltlose Menschenrechtsverteidiger und Journalisten fallen zu lassen. Die jungen Leute bekamen, mit den Mitgliedern von Amnesty, viele Unterschriften von Mitschülern und Lehrern.

Zum Abschluss des interessanten Vormittags in der Schule bedankten sich die Amnesty-Mitglieder für das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der Arbeit von Amnesty International und ermunterten sie, sich weiterhin menschenrechtspolitisch zu engagieren.