Gelungener Informationsnachmittag am Bertha-von-Suttner-Gymnasium
Französisch als erste Fremdsprache - eine geniale Idee

Auch in diesem Jahr lud das Bertha-von-Suttner-Gymnasium wieder interessierte Viertklässler und ihre Eltern zu einem adventlichen Informationsnachmittag zur Fremdsprachenwahl ein. Im Zentrum stand die Frage, welche Vorteile es hat, Französisch - und nicht Englisch - als erste Fremdsprache zu lernen. "Als Europaschule sind wir stolz darauf, unsere Schülerinnen und Schüler mit fundierten Fremdsprachenkenntnissen in beiden modernen Sprachen ausstatten zu können. Dabei werden wir von einem Team engagierter Pädagogen unterstützt, die mit ihrer Freude und ihren Kenntnissen junge Menschen fit für die Zukunft machen", so Schulleiter Ulrich Hotz, der die Anwesenden begrüßte. Das Andernacher Bertha-von-Suttner-Gymnasium ist eines der wenigen Gymnasien in Rheinland-Pfalz, das Fünftklässlern anbietet, die Sprache des Nachbarlandes als erste Fremdsprache zu lernen. "Wir haben durchaus im Blick, dass Englisch einen großen Stellenwert hat", führt die erfahrene Französischlehrerin Ilona Reuter aus. "Französisch als erste Fremdsprache konkurriert an unserer Schule daher nicht mit Englisch, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung. Unsere Abiturienten punkten mit fundierten Kenntnissen in zwei lebendigen Fremdsprachen. Und jedes Jahr gibt es Schulabgänger, die ein deutsches und ein französisches Abi in der Tasche haben." Ein informativer Kurzvortrag von Frau Krüger und Frau Reuter zeigte auf, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, Französisch nicht nur im Schulalltag zu erlernen, sondern die erworbenen Kenntnisse auch durch Schnupperfahrten ins Elsass, Ausflüge nach Paris und regelmäßigen Schüleraustausch praktisch anzuwenden. Neben weiteren Frankreichbegeisterten Französischlehrerinnen standen auch Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses der Jahrgangsstufe 11 sowie erfahrene Eltern bereit, um den Zuhörenden Rede und Antwort zu stehen. "Meiner Tochter macht Französisch sehr viel Spaß und Englisch lernt sie leichter, da sie ja schon erste positive Fremdsprachenerfahrungen mit Französisch gemacht hat", berichtete etwa eine Mutter. Während die Erwachsenen sich bei Kaffee und Gebäck informierten und austauschten, hatten die Kinder währenddessen Gelegenheit eigenständig erste Erfahrungen mit der französischen Lebensart zu sammeln. So dufteten im Schulgebäude selbstgebackene Crêpes, Weihnachtslieder wurden mit Klavierbegleitung auf Französisch eingeübt und in einem Klassenraum wurden fleißig kleine Fähnchen bemalt und mit ersten französischen Wörtern beschrieben. Die zahlreichen Eltern staunten, als ihre Kinder am Ende der Veranstaltung begeistert in die Mensa zurückkamen. Sie gaben gemeinsam gleich das eingeübte Weihnachtslied zum Besten und verabschiedeten sich mit einem fröhlichen Au revoir und vielleicht auf Wiedersehen im nächsten Jahr am BvS.