Sporttag am Bertha-von-Suttner-Gymnasium

Am Samstag, den 13. Mai fand zum Ausgleich für den Karnevals-Freitag ein Sport-Projekt-Tag an unserer Schule statt. Etwa 750 Schülerinnen und Schüler tummelten sich auf den unterschiedlichsten Sportplätzen, um sich in insgesamt 46 verschiedenen Sportarten zu erproben - und es waren nicht die üblichen Sportarten des Sportunterrichts. "Sport ist enorm vielfältig, Sport kann für jeden ein Angebot machen - und wir können im Sportunterricht nur einen kleinen Teil des Sports erlebbar machen. Mit unserem Sport-Projekttag wollen wir dem entgegenwirken und haben die Möglichkeiten organisiert, Neues kennenzulernen", beschreibt Matthias Heubach, der Fachbereichsleiter Sport, die Idee der Mammutveranstaltung. Und es war etwas Außergewöhnliches, das an unserer Schule von einer fünfköpfigen Gruppe des Kollegiums organisiert worden war. Vor einem halben Jahr begannen die Planungen, um das Angebot zu gestalten. Sportvereine, aber auch professionelle Anbieter, Freunde und Bekannte wurden um Beteiligung gebeten, Stadt- und Kreisverwaltung als Träger der meisten Sportstätten gaben bereitwillig ihr OK. Die Resonanz auf die Anfragen war von Beginn an überall überaus positiv, ziemlich alle waren interessiert, zum Sporttag beizutragen. Toll war, dass sich mehrere Lehrkräfte - nicht nur Sportlehrer - und auch Schüler und Abiturienten des LK Sport mit eigenen Projekten beteiligten und "ihre" Randsportarten wie Mountain-biken, Flag-Football, Ballett oder Capoeira-Fitness vermittelten. Besonders engagierten sich eine Reihe von Sportvereinen aus Andernach und Umgebung. Und so reichte das Programm, aus denen die Schüler zwei Sportarten wählen konnten, von Ballett zum Kickboxen, von Boule zum Bogenschießen, vom Rudern zur Mountainbike-Tour, von Yoga zum Tabata-Bootcamp. "Rugby war cool", "Fechten ist ganz schön schwierig, hat viel Spaß gemacht", "Ich kann jetzt auf dem Einrad durch die ganze Halle fahren!" - solche Begeisterung war überall zu hören. Und auch die Trainer der Vereine freuten sich über das große Interesse und Engagement der Kinder und Jugendlichen. "Für uns war es eine erfolgreiche Veranstaltung, die auch viel Spaß gemacht hat", resümierte Martin Lehmann vom Dart-Club aus Neuwied. Stefan Puderbach vom Skiverband hatte beim Nordic Blading "einen Riesenspaß mit den hochmotivierten Schülern", Marion Bermel vom Neuwieder Wassersportverein würde sich freuen, "wenn wir mit unseren Kanus noch mal an so einer Veranstaltung mitmachen können."

Die eigene Freude der Trainer an ihrem Sport übertrug sich auf die Jugendlichen, "Das war richtig cool", "so einen Sporttag sollten wir regelmäßig machen", "ich glaub, das probiere ich noch öfter" - so und ähnlich äußerten sich die Jungen und Mädchen immer wieder. "Die überaus positiven Rückmeldungen von allen Seiten zeigen uns, dass sich der Organisationsaufwand gelohnt hat. Freude an Bewegung und Sport zog sich als roter Faden durch alle Projekte - vielleicht hat ja der ein oder die andere sogar die Motivation für eine eigene neue Sportart gefunden, um sie in Zukunft regelmäßig zu betreiben", war Sportlehrer Heribert Heil, der die Gesamtorganisation leitete, am Samstagmittag sehr zufrieden. Auch Schulleiter Ulrich Hotz zog ein positives Résumé: "Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Vereinen und anderen Anbietern war beeindruckend. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Das richtet sich an die, die das ehrenamtlich gemacht haben und in ihrer Freizeit ihre Freude am Sport weitergegeben haben, genauso aber auch an die professionellen Anbieter: die Fitness-Studios Monte Mare und InTrain, die Tanzschule Staudt, den Indoor-Kletterpark Kanditurm und die Reitschule Zuber, die uns mit kostenlosen oder äußerst günstigen Trainings- und Schnupperstunden unterstützt haben."