Berufsorientierungstage des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums

Was mache ich nach dem Abitur? Unter diesem Thema standen am Bertha-von-Suttner Gymnasium Ende Januar erneut die Berufs-und Studieninformationstage der 12. Jahrgangsstufe. Die Lernenden setzten sich an drei Tagen aktiv und kreativ mit möglichen beruflichen Zukunftsaussichten auseinander. So gab es Exkursionen zum Schnupperstudium an die Universitäten in Bonn und Mainz sowie an die Fachhochschule Trier, die einen Informatikschwerpunkt setzte. Auch Lehrkräfte des Bertha-von-Suttner Gymnasiums standen als Referenten zur Verfügung und erzählten von ihrem persönlichen beruflichen Werdegang. Für junge Erwachsene, die eher an einem dualen Studium oder einer Ausbildung interessiert sind, gab es auch ein vielfältiges Angebot. So luden die Kreissparkasse Mayen wie auch die Firma Rasselstein zu Besichtigung und Austausch mit Auszubildenden ein. Zahlreiche Fragen konnten darüber hinaus die erfahrenen Mitarbeiter beantworten. Auch in der Schule selber gab es ein breites Spektrum an Informationen und Begegnungen: Ansässige Mediziner und Juristen informierten in kleineren Gruppen über ihr Berufsbild und ihren oft spannenden Berufsalltag. „Das ist schon interessant, wenn man solche Informationen aus erster Hand erhält“, freut sich Jonas, der sich für einen Studienplatz der Medizin qualifizieren möchte. Die Angebote der Industrie-und Handelskammer Koblenz sowie der Polizeiinspektion Andernach stießen bei den Teilnehmenden auf viel Interesse. Darüber hinaus beriet eine Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit Interessierte ganz individuell und eine Krankenkasse war mit einem Assessment-Center-Training vor Ort.

Da eine Vielzahl der Schülerinnen und Schüler des Bertha-von-Suttner Gymnasiums sich für Fremdsprachen interessieren, wundert es nicht, dass auch das Interesse an einem längeren Auslandsaufenthalt groß ist. Wie man sich im Ausland in einem Freiwilligendienst engagiert, darüber informierte etwa der Internationale Christliche Friedensdienst EIRENE. „Ich habe hier ja selber an der Schule Abitur gemacht und war dann für ein Jahr mit EIRENE in Marokko. Gerne gebe ich meine Erfahrungen weiter“, freut sich Rebekka Baumgarten. Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz informierte über das Freiwillige Soziale und Kulturelle Jahr, das vielen jungen Menschen bundesweit berufliche Orientierung an verschiedenen Einsatzstellen ermöglicht. Über die globalen Herausforderungen, vor denen die zukünftigen Abiturienten stehen, diskutierte Melanie Gehenzig von der Nichtregierungsorganisation Germanwatch aus Bonn. „Die Jugendlichen sollen während dieser drei Tage ermutigt werden, sich über die Zeit nach der Schule weiter Gedanken zu machen. „Natürlich sind viele der Informationen im Internet abrufbar, aber wir machen die Erfahrung, dass persönliche Begegnungen und Gespräche diese Informationen sinnvoll ergänzen“ erklären Christiane Bals und Bernhard Schäfer, die beiden Lehrkräfte, die die Berufsinformationstage vorbereitet haben. „ Die zahlreichen Referenten melden uns zurück, dass die Jugendlichen mit großem Engagement dieses Angebot nutzen“ freut sich Ulrich Hotz, Schulleiter am Bertha-von-Suttner Gymnasium. Und so laufen schon die ersten Planungen für weitere berufliche Orientierungstage im nächsten Schuljahr.