Englischsprachiges Austauschprogramm des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (BVS)

Holländische Austauschschüler erkunden die Stadt

Anfang vergangener Woche reisten 46 Schülerinnen und Schüler des Haarlemmermeer Lyceums Hoofddorp aus den Niederlanden in Andernach an. Im Rahmen des englischsprachigen Austauschprogramms mit zwei neunten Klassen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums (BVS) lernten die holländischen Gymniasasten nicht nur den deutschen Unterricht kennen, sondern erkundeten unter dem vereinbarten Thema "Wasser" die Stadt Andernach, das Umland, sowie die Städte Koblenz und Köln.

In ihren jeweiligen Gastfamilien erfuhren die 14 bis 15-jährigen Austauschschüler das Alltagsleben in Deutschland. Für ihren sechstägigen Aufenthalt hatten die EnglischlehrerInnen der zwei neunten Klassen des BVS, Christiane Bals und Costa Kowalewsky, ein Kultur- und Freizeit-Programm rund um das Thema Wasser vorbereitet. Am ersten Tag der Ankunft trafen sich die rund 100 holländischen und deutschen Schülerinnen und Schüler vor dem Historischen Rathaus in Andernach, wo sie zunächst in Gruppen aufgeteilt wurden. Während zwei Gruppen unter Leitung der Stadtführer Ellen Graf und Norbert Dümpelfeld die Bäckerjungenstadt erkundeten, begrüßte Oberbürgermeister Achim Hütten eine weitere Gruppe im Ratssaal. In Anwesenheit von Oberstudiendirektor Ulrich Hotz sowie den BetreuungslehrerInnen vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium, Christiane Bals und Costa Kowalewsky, informierte der Stadtchef die Gäste über die Geschichte Andernachs, die wirtschaftliche und infrastrukturelle Situation, das Kultur- und Freizeitangebot in der Stadt sowie passend zum Programm-Motto "Wasser" über den Hochwasserschutz der Stadt und in der Region.

Wasser aktiv erleben konnten die Teenager schließlch im Schwimmbad und im Ice House Neuwied, sowie bei einem Ausflug mit dem Geysir-Schiff zum höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt. Weitere Programmpunkte waren neben einer Besichtigung des Andnernacher Hafens, unter anderem ein Ausflug ans Deutsche Eck nach Koblenz und ein Besuch des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Köln.

Die Konversation zwischen den deutschen und holländischen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrern fand während dieser Zeit ausschließlich in englischer Sprache statt.
"Das ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden und zu vertiefen", betont Englischlehrerin Christiane Bals.
Weiterhin vertieft werden sollen auch die Beziehungen zwischen den holländischen und deutschen Teenagern. So ist bereits im kommenden Jahr ein Gegenbesuch in Holland geplant.

(Blick Aktuell, 03.11.2016)